Anlaufstellen für Ihr Digitalisierungsvorhaben
Hier finden mittelständische Unternehmen eine Übersicht zu Unterstützungsangeboten für die digitale Transformation. Dazu gehören Anlaufstellen wie Kammern, Verbände, Kompetenzzentren, Ministerien, digitale Hubs sowie Unternehmens- oder Expertennetzwerke.
Unterstützungsangebote
- Digitalisierungscheck: Einfache Analysetools für eine erste Einschätzung z.B. digitale Reifegradanalysen, KI-Checks oder Legal Checks
- Finanzielle Förderung: Anlaufstellen, die Fördergelder vergeben
- KI-Infrastruktur: Bereitstellung und Betrieb von technischer Infrastruktur (z.B. Rechenleistung oder Speicher) zur Entwicklung, dem Testen und dem Einsatz von KI-Lösungen
- Qualifizierung: Maßnahmen zur Weiterbildung, Schulungen für Mitarbeitende und Selbstlernoptionen
- Vernetzung: Vermittlung von Experten und Kooperationspartnern (Matching) sowie Unterstützung bei der Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben
- Wissenstransfer: Workshops, Webinare, Seminare und Leitfäden
Zudem haben Sie die Möglichkeit, die Anlaufstellen sowohl nach ihrer Art (z.B. Labor, Digital Hub usw.) als auch regional über den Bundeslandfilter einzugrenzen.
Neu: Filter KI-Stufen
- KI-Basiswissen: Sensibilisierungsmaßnahmen, Basis-Workshops, Einstiegsberatung
- KI-Anwendungswissen: Workshops für Fortgeschrittene, Testumgebungen, Beratung zu KI-Projekten
- KI-Expertenwissen: IT-Infrastruktur, Forschung, Entwicklungsberatung
Viele Anlaufstellen sind je nach Schwerpunkt verschiedenen KI-Stufen zugeordnet. So können Anlaufstellen, die einer höheren Stufe zugeordnet sind, auch Angebote beinhalten, die eigentlich einer niedrigeren Stufe zugeordnet sind. Die Grenzen zwischen den Stufen sind dabei fließend.
Einen tieferen Einblick in die KI-Stufen und bedarfsspezifisches Unterstützungsangebote für Unternehmen finden Sie hier.
Suchfunktion
- Freitextsuche: Recherche nach spezifischen digitalen Technologien oder Branchen (inkl. Abkürzungen wie KI, IoT, VR).
Bitte beachten Sie, dass die Suchbegriffe nicht beliebig wählbar sind. Verwenden Sie daher möglichst gängige Begriffe oder Kategorien, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Inspiration oder Beispiele können der Wortwolke entnommen werden. - Arbeit 4.0: Informationen rund um digitale Arbeit und New Work.
- Fördermittelberatung: Stellen, die KMU bei der Fördermittelberatung unterstützen und begleiten (keine Finanzierung).
- Digitales Mindset: Offene Denkweise und Unternehmenskultur, die digitale Technologien aktiv nutzt und Veränderungsprozesse positiv begleitet - etwa durch digitale Kommunikation oder Tipps für verschiedene Arbeitsbereiche.
- Machine Learning: Technologie, bei der Systeme aus Daten lernen, Muster erkennen und Entscheidungen treffen.
- Labore: Räume oder Testumgebungen für die Erprobung neuer Technologien, z.B. KI-Labore.
- Matching: Gezieltes Zusammenführen passender Akteure oder Unternehmen.
Anlaufstellen für Künstliche Intelligenz
In Zeiten von Chatbots und KI-gestützter Automatisierung stehen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor unterschiedlichen Fragestellungen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI). Während einige bereits konkrete Anwendungsfälle oder KI-Projekte umsetzen, wissen andere nicht, wie oder wo sie anfangen sollen – oder an wen sie sich mit ihren individuellen Herausforderungen wenden können.
Umso wichtiger sind Angebote, die Unternehmen mit passenden Unterstützungsformaten und Ansprechpersonen zusammenbringen - je nach Bedarf, Vorhaben oder konkretem Anwendungsinteresse. KI ist dabei keine Technologie der Zukunft, sondern bietet schon heute vielfältige Chancen, um Prozesse zu verbessern, neue Lösungen zu entwickeln und innovative Ansätze zu erproben. Oft reicht ein kleiner Impuls von außen, um Ideen anzustoßen und Innovationen ins Rollen zu bringen.
Die Darstellung zeigt drei KI-Stufen in Unternehmen mit jeweils passenden Unterstützungsangeboten, die sich an den unterschiedlichen Kenntnisständen bzw. Unternehmensbedarfen und -Zielsetzungen orientieren – von den ersten Schritten im KI-Einsatz bis hin zu fortgeschrittenen Anwendungen oder der eigenen Entwicklung eines KI-Systems. Die Mehrheit der Unternehmen befindet sich in Stufe 1 (KI-Basiswissen), wo es besonders viele öffentliche geförderte Unterstützungsangebote gibt, die den Einstieg in KI erleichtern. In Stufe 3 (KI-Expertenwissen) sind zwar weniger Unternehmen vertreten, dafür gibt es spezialisierte Angebote, die sich auf konkrete Einsatzbereiche konzentrieren und die Umsetzung fortgeschrittener KI-Technologien unterstützen.
Die dargestellten KI-Stufen, Anlaufstellen und Angebote sind als Orientierung zu verstehen und sollen lediglich Beispiele geben. Sie stellen keine offizielle Einordnung dar. Ziel ist es, Transparenz über die Angebotsvielfalt zu schaffen und aufzuzeigen, dass für unterschiedliche Bedürfnisse vielzählige Unterstützungsangebote - größtenteils kostenfrei - Unternehmen zur Verfügung stehen.
KI-Stufe 1: Grundlagen und Orientierung
Zielgruppe: Unternehmen mit KI-Basiswissen
In dieser Einstiegsphase geht es vor allem darum, ein grundlegendes Verständnis für KI zu entwickeln und Einsatzmöglichkeiten im eigenen Betrieb zu identifizieren. Interessierte Unternehmen bekommen bei passenden Anlaufstellen die Möglichkeit, durch Workshops, Seminare und individuelle Beratungen den Einstieg in die Welt der KI zu finden und zu verstehen, welche Chancen und Risiken bestehen. Unternehmen in Stufe 1 treten ausschließlich als KI-Anwender auf.
Typische Fragen in dieser Phase:
- Wie können wir das Potenzial von KI in unserem Unternehmen erkennen?
- Welche KI-Anwendungen könnten sofort eingesetzt werden, um Prozesse zu optimieren?
- Welche grundlegenden Fähigkeiten müssen unsere Mitarbeitenden entwickeln, um effizient mit KI zu arbeiten?
Typische Angebote
Beispiele für Anlaufstellen
KI-Stufe 2: KI-Kompetenzaufbau und KI-Anwendungen
Zielgruppe: Unternehmen mit KI-Anwendungswissen
In dieser Phase beginnen Unternehmen, erste KI-Projekte umzusetzen. Dabei treten sie als Anwender auf, indem sie bestehende KI-Lösungen, wie etwa automatisierte Qualitätssicherungssysteme in der Produktion, in ihrem Betrieb integrieren. Gleichzeitig können sie eigene KI-Anwendungen entwickeln und treten dabei als KI-Entwickler auf, z.B. indem sie ein KI-Modell bauen, das Kundendaten analysiert, um personalisierte Angebote zu erstellen.
Typische Fragen in dieser Phase:
- Wie integrieren wir KI-Anwendungen effektiv in unsere bestehenden Prozesse?
- Wie können wir unsere bestehenden Daten für das Training von KI-Modellen aufbereiten?
- Welche Tools eignen sich am besten, um erste KI-Prototypen zu entwickeln?
Typische Angebote
Beispiele für Anlaufstellen
KI-Stufe 3: KI-Entwicklung
Zielgruppe: Unternehmen mit KI-Expertenwissen
Unternehmen in Stufe 3 treten ausschließlich als KI-Entwickler auf. Sie haben bereits viele umfangreiche KI-Projekte erfolgreich umgesetzt und benötigen nun eine leistungsstarke IT-Infrastruktur, um ihre Systeme weiterzuentwickeln und zu betreiben. Dazu gehören insbesondere Cloud-Dienste, High-Performance-Computing (HPC) und spezialisierte Rechenzentren, die große Datenmengen verarbeiten und komplexe KI-Modelle trainieren können.
Typische Fragen in dieser Phase:
- Wo können wir leistungsstarke Recheninfrastruktur für unsere KI-Projekte beziehen?
- Welche rechtlichen und ethischen Herausforderungen müssen bei den KI-Projekten beachtet werden?
Typische Angebote
Beispiele für Anlaufstellen
Links
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Förderdatenbank des Bundes
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Datenbank DMB
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